Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit

Während viele Wahrnehmungsprozesse unbewußt ablaufen, ist die Aufmerksamkeit der bewußte Teil unserer Wahrnehmung.

Aufmerksamkeit halten, sich auf etwas fokussieren, konzentrieren hat nicht zwangsläufig mit einer Stirnfalte oder übermäßiger Anstrengung zu tun.
Wie überall gilt auch hier: so viel wie nötig und so wenig wie möglich.
Je weniger unnötige Anspannung wir im Körper halten, desto mehr steht uns für unsere Ziele zur Verfügung – ohne jegliche Spannung gehen wir garnicht erst los.

Aufmerksamkeit, Konzentration oder Interesse ist ein gewisser Erregungszustand im Körper, die auch durch gesteigerte Frequenzen im Gehirn sichtbar werden.
Wohingegen Konzentration verstanden als ein Zustand der Fixierung eine geringere Gehirntätigkeit zeigt.
Diese Fixierungen sind wie ein Störgeräusch im Radio bei der Konzentration und Aufmerksamkeit auf Reize – wir sind plötzlich mit unserem Erwartungsdruck an uns selbst, mit Ängsten und Befürchtungen, Vorstellungen über die Zukunft aufgrund vergangener Erfahrungen oder emotionaler Verhaltensmuster beschäftigt.
Hinzukommen aufgrund der Fixierungen möglicherweise körperliche Symptome.

Diese Symptome lassen sich andersrum als Signale nutzen, um die Aufmerksamkeit auf Spannungen im Körper zu lenken, um diese zu lösen; oder bei Verletzungen und Schmerzen aus der Schon- oder Schreckhaltung auf die Empfindung aufmerksam zu werden, so daß der Körper optimal regerneiren kann.
Dadurch können wir müheloser unsere Aufmerksamkeit darauf lenken, was wir wollen; sei es ein Sachverhalt oder eine Herausforderung, die gerade vor uns liegt oder Ziel, wo wir hin wollen und was uns bewegt.

Wenn wir unnötige Spannungen im Körper lösen, können wir leichter unsere Aufmerksamkeit der Welt um uns her schenken, die ständig neue Reize bietet.

Unsere Aufmerksamkeit ist wie ein Muskel, der sich trainieren läßt und alles unterstützt, was wir tun oder wollen.

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