Erwartungen und Überzeugungen

„What gets us into trouble, is not what we don’t know
it is what we know for sure and just ain’t so“
– Mark Twain

( Was uns Probleme macht, ist nicht das, was wir nicht wissen,
es ist das, wovon wir überzeugt sind und doch nicht so ist )

Erwartungen basieren auf unserer Fähigkeit, aus Erfahrungen zu lernen und daraus Schlüsse über mögliche, zukünftige Entwicklungen zu ziehen. Unsere Fähigkeit zu lernen ist grundlegend für alle anderen Fähigkeiten.

Nur was ist der Effekt, wenn wir uns in unseren Erwartungen versteifen und in Überzeugungen fixieren? Wie beeinflusst das unsere Fähigkeit, Neues zu lernen?

Wie flexibel können wir reagieren, wenn unsere Erwartungen nicht erfüllt werden? Wie lange verharren wir in Ärger oder Enttäuschung?

Welche Erwartungen haben wir an uns selbst und welche Überzeugungen über das, was wir können? Wie fühlen, denken und handeln wir dadurch in konkreten Situationen? Wie nehmen wir die Situation wahr? Wenn wir davon überzeugt sind, das wir etwas nicht schaffen können, werden wir es überhaupt noch versuchen? Und wie hoch sind dann die Erfolgschancen?

Was erzeugen unsere Erwartungen und Überzeugungen über uns selbst in unseren Beziehungen?

„Die Theorie bestimmt, was wir beobachten können“

-Albert Einstein

Unsere Erwartungen, Überzeugungen und Vorstellungen sind wie Filter unserer Wahrnehmung, die auch unser Handeln beeinflussen. Auf diese Art bestätigen wir dann unsere Erwartungen und so werden sie dann so normal für uns, das wir sie kaum noch wahrnehmen – so wie wir durch eine Brille schauen, ohne dass wir die Brille selbst noch sehen.

Wenn wir unsere Aufmerksamkeit auf unsere Erwartungen lenken und in dieser Haltung versteifen, verlieren wir die Flexibilität.

Die Körpertherapie ist ein Weg, die Erwartungs-Haltung wahrzunehmen und zu verändern.

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