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Haltung und Spannungsmuster NEUE ZUORDNUNG- Coaching

Emotionen und Verhaltensmuster

Der ganze Organismus pulsiert in all seinen spezialisierten Schichtungen und in allen peristaltischen Röhren mit unterschiedlicher Frequenz und Amplitude.
Pulsation erzeugt Empfindungen und Emotionen und beide beeinflussen die Pulsation. Ist die Pumpfunktion übersteigert, so sind auch die Empfindungen übertrieben und aufgebläht- ist sie gehemmt, so ist auch die Empfindung und der emotionale Ausdruck gedämpft.

Empfindungen und Emotionen

Empfindungen sind unbedingte, nicht programmierte, generalisierte, organismische Zustände, die sich erst eine Verbindung schaffen, um ausgedrückt zu werden. Sie sind Begleiterscheinungen des Zellstoffwechsels und der Pulsation.
Emotionen sind Verhaltensprogramme mit Verbindungen zum Handeln- eine körperliche Verfassung mit einem programmierten, muskulären Ausdrucksmuster und einem entsprechenden Muster beschleunigter oder verlangsamter Aktivität in den Röhren. So formen sich Emotionen aus Empfindungen, die genügend Intensität besitzen, um sich zu einem bestimmten Verhaltensmuster zu organisieren: Aus einer Störung wird Gereiztheit, dann Ärger und schließlich Wut, eine Reaktion, der im Stammhirn der Angriff zugeordnet ist. Die Stärke der Emotion bewegt sich von einem Minimum zu einem Maximum, so daß z.B. Kummer und Trauer Teile desselben Kontinuums sind, doch während die Empfindung dieselbe bleibt, verstärkt sich die Reaktion.

Emotionen sind zielgerichtet und absichtsvoll und beinhalten eine innere Logik. Sie sind Aussagen unseres Organismus über unsere Verfassung und wie wir damit umgehen können. Sind wir traurig, erleichtern uns Tränen und bringen uns das Mitgefühl anderer. Ärger zielt hingegen darauf, Irritationen zu beseitigen und andere auf Distanz zu halten, während Furcht ein Hinweis auf Gefahr ist und der Hilfesuche dient. Emotionen dienen dazu, innere wie äußere Situationen zu verändern.

Emotionen folgen dem Expansions- und Kontraktionszyklus, so daß wir auf die Welt zu und wieder zu uns zurückgehen, sie steigern sich und flauen ab. Expandieren wir erfüllt von uns selbst in die Welt, geben oder nehmen wir oder stoßen die Welt zurück. In der Kontraktion nehmen wir, was wir bekommen haben oder ziehen uns von der Welt zurück. Bleibt unser emotionaler Ausdruck flexibel, bewegen wir uns von Zorn zu Trauer, kehren aber immer wieder in einen Zustand ausgewogener Erregung zurück, wo die Pulsation den vollen Spielraum von Expansion und Kontraktion nutzt, wo Zwerchfell und Körperwand weich und doch straff, Bauch und Brust flexibel sind. Der Schwerpunkt liegt mehr im Becken- und Bauchraum als in der Brusthöhle. Gesunde Plastizität findet sich bei sanfter und doch straffer Erregung.

Emotionen und Spannungsmuster

Dort, wo jedoch eine anhaltende Verletzung die somatische Form verzerrt, geht die volle emotionale Ausdrucksfähigkeit verloren. Unter dauerndem Streß fixiert sich der Körper in Emotionen wie Ärger- Wut, Angst- Panik, Hilflosigkeit- Apathie, die Bewegungsextreme hervorrufen, die weit entfernt sind vom gesunden Tonus. Die Person bewegt sich auf Erstarrung oder Zusammenbruch zu.
Die einzelnen Körperbereiche reflektieren emotionale Verfassungen von Lebendigkeit, Gereiztheit, Leblosigkeit oder Schwäche. -> Körper-Signale
Muster sind geschichtet oder in verschiedene Körperbereiche verlagert: Ärger kann im Kopf lokalisiert sein, so daß Mund, Hirn und Augen anschwillen, während kraftvolle Kontraktionen der Nackenmuskeln und Schlüsselbeine helfen, die Empfindung zu sammeln oder zu halten.
Oder vielleicht ist Trauer oder Ärger im Brustraum lokalisiert, durch Kontraktionen in Bronchien, Luftröhre und Zunge den Blicken entzogen. -> Symptome als Körper-Signale
Die Einatemstellung als Leistungshaltung, wie wir es bei Stolz und Ärger empfinden, erschwert das Atmen- ebenso wenn Lunge und Brustwand komprimiert werden. Der Bauch kann sich aufblähen, wenn das Zwerchfell von innen Druck ausübt und dadurch den Drang, etwas loszuwerden, zurückhalten oder überhaupt nichts abgeben.
Um mit Verletzungen und anhaltendem Streß umgehen zu können, machen wir uns selbst oft größer, erregen uns übermäßig oder werden kleiner und senken die Erregung. -> Haltung und Spannungsmuster

So ist ein elementarer Lernprozeß, dem äußeren Druck mit einem angemessenen inneren Druck zu begegnen, die Erregung zu spüren und so zu nehmen, wie sie ist, um flexibel, handlungsfähig und gesund zu bleiben.      ->Körpertherapie

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Körpertherapie NEUE ZUORDNUNG- Coaching NEUE ZUORDNUNG- Körpertherapie

Ablauf und Ziele

Die erste Sitzung eines körpertherapeutischen Prozesses dient der Anamnese und Analyse der psycho – physischen Spannungsmuster.
Die Beschreibung der Symptomatik und Signale des Körpers in Verbindung mit den Situationen im täglichen Leben, in denen diese besonders laut werden, steht dabei im Mittelpunkt.
Die Signale des Körpers sind so vielfältig wie die Menschen, die kommen. Sie reichen von
– Unruhe- oder Angstzuständen zu
– Zähneknirschen,
– Erschöpfungszuständen,
– Schlaflosigkeit,
– Magendruck und/oder Verdauungsbeschwerden,
– Druck und Engegefühle bis hin zu Herzstechen
– Gelenkschmerzen,
– häufige Entzündungen in Bereichen,
– Angst- und Denkblockaden,
– Verspannungen
– chronischen Schmerzen
– Menstrustionsbeschwerden
– depressiven Stimmungen über
– ………………

Diese Liste liese sich endlos fortsetzen und bietet nur einige Bespiele.
Ein körpertherapeutischer Prozess ersetzt keine medizinische Behandlung – kann jedoch jede wirksam unterstützen.

Dafür ist die erste Sitzung bereits ein Schritt, denn eine kleine Veränderung macht oft bereits einen großen Unterschied.
Sobald mit der Beschreibung und Analyse der psycho-physischen Spannungsmuster ein gemeinsames Ziel für den Prozess im Gespräch herausgearbeitet wurde, macht die Klientin/der Klient bereits einen Schritt darin, diese Spannungsmuster durch Berührung und gezieltes lenken der Aufmerksamkeit auf sie präziser wahrnehmen zu können. -> Methodik der Körpertherapie nach Grinberg

Wenn wir uns nach dieser ersten Sitzung entschieden haben, gemeinsam an der Verwirklichung des Zieles arbeiten zu können, erarbeite ich bis zur nächsten Sitzung eine individuelle Strategie, die immer wieder an die aktuellen Veränderungen angepasst wird, die jeweils am Anfang der folgenden Sitzungen besprochen und beschrieben werden.

Wieviele Sitzungen nötig sind, hängt von dem Ziel ab.
Grundsätzlich läßt sich sagen, dass nach 4 Sitzungen bereits eine deutliche Veränderung der Symptome oder auch der Situationen im Alltag spürbar geworden ist.

Die Ziele sind allgemein formuliert Symptomfreiheit und neue Bewegungsfreiheit – diese wird spürbar im Körper, im Fühlen, Denken und Handeln.
Unabhängig vom konkreten Ziel gibt es allerhand „Nebenwirkungen“:
– ein gesteigertes Körper- und Selbstbewußtsein
– gesteigerte Konzentrationsfähigkeit auf Ziele im Alltag und Leben
– bessere Regenerationsfähigkeit auch bei anderen Verletzungen nach einem Prozess
– kreativer Zugang und flexibler Umgang mit Herausforderungen
– Leichtigkeit und Wohlbefinden
– mehr Energie

Das Bewußtsein für und die Kontrolle über die eigenen Spannungsmuster erlaubt uns zu entscheiden, wie wir heute mit Situationen umgehen wollen; sei es eine Verletzung, ein Ärgernis oder eine andere Herausforderung.
Das gibt uns die Möglichkeit, mit so viel Kraft wie nötig und so wenig wie möglich unsere Ziele zu erreichen; von der Genesung bis zur Dokotorarbeit.
So wird aus dem, was uns oder mit uns zu passieren scheint, etwas, das wir mitgestalten.