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Methodik der Körpertherapie nach Grinberg

Das Ziel jedes körpertherapeutischen Prozesses ist die Beschwerdefreiheit und neue Bewegungsfreiheit.
Das individuelle Ziel eines Prozesses wird entschieden durch die Bedürfnisse der Klientin/ des Klienten und die Signale des Körpers.

Durch

1. die Beschreibung und Wahrnehmung der Empfindungen und deren Veränderung
2. Berührungstechniken der verschiedenen Körperschichten
– Haut
– Bindegewebe
– Muskulatur
– Knochen
und über die Füße mit dem ganzen Körper
3. gezielte Arbeit mit schmerzhaften Bereichen
4. anspannen oder wegdrücken und lösen in einzelnen Bereichen
5. wahrnehmen, gezieltes Intensivieren und Lösen der Spannungsmuster und
und damit einhergehenden Erfahrung
6. gezieltes Atmen
7. passives Bewegt-werden
8. Stärkung des Bewegungsflusses im Körper

lernt die Klientin/ der Klient, wieder Kontrolle über die unbewußten Spannungsmuster zu gewinnen, um diese auch in Situationen im Alltag wahrnehmen und lösen zu können
werden bislang verspannte, schmerzhafte oder taube Bereiche neu belebt und erlebt, wodurch der Körper sich selber bestmöglich regenerieren kann
und findet grundsätzlich eine Erweiterung in der Eigenwahrnehmung statt.

Die eigene Aufmerksamkeit auf Empfindungen und Situationen zu lenken, ohne gewohnte oder unnötige Spannung zu erzeugen, ermöglicht
– Situationen neu zu sehen
– anders damit umzugehen
– völlig neue Ideen

Die Arbeit findet im Liegen, im Sitzen und/oder Stehen statt.

Um im Alltag nicht wieder in die gewohnten Spannungsmuster zu verfallen, wird über die körpertherapeutischen Sitzungen hinaus die Aufmerksamkeit auf Situationen im Alltag gelenkt, vor, in oder nach denen die Signale des Körpers besonders laut werden.
Zusätzlch kann noch ein individuelles Training zur Stärkung des Körperbewußtseins konzipiert werden.

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Ablauf und Ziele

Die erste Sitzung eines körpertherapeutischen Prozesses dient der Anamnese und Analyse der psycho – physischen Spannungsmuster.
Die Beschreibung der Symptomatik und Signale des Körpers in Verbindung mit den Situationen im täglichen Leben, in denen diese besonders laut werden, steht dabei im Mittelpunkt.
Die Signale des Körpers sind so vielfältig wie die Menschen, die kommen. Sie reichen von
– Unruhe- oder Angstzuständen zu
– Zähneknirschen,
– Erschöpfungszuständen,
– Schlaflosigkeit,
– Magendruck und/oder Verdauungsbeschwerden,
– Druck und Engegefühle bis hin zu Herzstechen
– Gelenkschmerzen,
– häufige Entzündungen in Bereichen,
– Angst- und Denkblockaden,
– Verspannungen
– chronischen Schmerzen
– Menstrustionsbeschwerden
– depressiven Stimmungen über
– ………………

Diese Liste liese sich endlos fortsetzen und bietet nur einige Bespiele.
Ein körpertherapeutischer Prozess ersetzt keine medizinische Behandlung – kann jedoch jede wirksam unterstützen.

Dafür ist die erste Sitzung bereits ein Schritt, denn eine kleine Veränderung macht oft bereits einen großen Unterschied.
Sobald mit der Beschreibung und Analyse der psycho-physischen Spannungsmuster ein gemeinsames Ziel für den Prozess im Gespräch herausgearbeitet wurde, macht die Klientin/der Klient bereits einen Schritt darin, diese Spannungsmuster durch Berührung und gezieltes lenken der Aufmerksamkeit auf sie präziser wahrnehmen zu können. -> Methodik der Körpertherapie nach Grinberg

Wenn wir uns nach dieser ersten Sitzung entschieden haben, gemeinsam an der Verwirklichung des Zieles arbeiten zu können, erarbeite ich bis zur nächsten Sitzung eine individuelle Strategie, die immer wieder an die aktuellen Veränderungen angepasst wird, die jeweils am Anfang der folgenden Sitzungen besprochen und beschrieben werden.

Wieviele Sitzungen nötig sind, hängt von dem Ziel ab.
Grundsätzlich läßt sich sagen, dass nach 4 Sitzungen bereits eine deutliche Veränderung der Symptome oder auch der Situationen im Alltag spürbar geworden ist.

Die Ziele sind allgemein formuliert Symptomfreiheit und neue Bewegungsfreiheit – diese wird spürbar im Körper, im Fühlen, Denken und Handeln.
Unabhängig vom konkreten Ziel gibt es allerhand „Nebenwirkungen“:
– ein gesteigertes Körper- und Selbstbewußtsein
– gesteigerte Konzentrationsfähigkeit auf Ziele im Alltag und Leben
– bessere Regenerationsfähigkeit auch bei anderen Verletzungen nach einem Prozess
– kreativer Zugang und flexibler Umgang mit Herausforderungen
– Leichtigkeit und Wohlbefinden
– mehr Energie

Das Bewußtsein für und die Kontrolle über die eigenen Spannungsmuster erlaubt uns zu entscheiden, wie wir heute mit Situationen umgehen wollen; sei es eine Verletzung, ein Ärgernis oder eine andere Herausforderung.
Das gibt uns die Möglichkeit, mit so viel Kraft wie nötig und so wenig wie möglich unsere Ziele zu erreichen; von der Genesung bis zur Dokotorarbeit.
So wird aus dem, was uns oder mit uns zu passieren scheint, etwas, das wir mitgestalten.