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Körpertherapie NEUE ZUORDNUNG- Coaching

Emotionen und Körpertherapie

Die emotionalen Erfahrungen und unser Umgang damit sind Gestaltungskräfte unserer Form, die Gefühlen, Denken und Empfinden einen Weg für Ausdruck ermöglicht.
Über unsere Gestalt treten wir in einen Dialog mit der Welt und schaffen Beziehungen. Anatomie ist die Grundlage menschlicher Beziehungen, denn was in unserem Körper geschieht, in den Verbindungen, die die Struktur unserer Persönlichkeit aufrechterhalten, das geschieht schließlich auch nach außen.
Sich selbst somatisch zu erkennen, heißt eben nicht nur Muskeln, Gefühle, biochemische Prozesse und die Informationen der Sinne bewußt wahrnehmen zu können, es heißt auch, die Organisation der Erregung zu kennen, wie sie sich in dem sichtbaren und unsichtbaren Pulsieren unseres Selbst darstellt.
Anatomie bezieht sich auf die Form, die uns die Natur gab und auf die Formen, die wir als Teil einer bestimmten Gesellschaft und Familie erschufen, um trotz der Verletzungen unsere Integrität zu wahren und auf die Form, die wir gegenwärtig gestalten.

Nur hat sich in früher Zeit ein Muster fixiert, um Schmerz oder die Angst vor Schmerz zu vermeiden oder ihm Widerstand zu leisten, ist die Art unserer Begegnung mit der Welt aufgrund der Struktur oftmals dergestalt, daß sie sich in ihrem Fortbestehen in sich selbst gerechtfertigt sieht, so daß wir mehr in der Vergangenheit als in der Gegenwart leben, da wir diese immer wieder reproduzieren. -> Erwartungshaltung
Unsere volle Ausdrucksmöglichkeit ist aufgrund der Fixierung beschränkt und ebenso die Fähigkeit für die Eindrücke des Moments, denn der Eindruck formt den Ausdruck und der beeinflußt den Eindruck. Die Lebendigkeit unseres inneren Bewegungsflusses aufrechtzuerhalten trotz all der Verletzungen und der Angst davor, die uns unser Leben lang begleiten werden oder daraus gar eine Erfahrung zu machen, die uns in uns lebendiger und empfindsamer für die Welt um uns macht, ist nichts, was uns beigebracht wird- leider, denn sie gehört meiner Meinung nach zu den elementarsten Dingen, die wir für unser Leben vermögen sollten. -> Körpertherapie
Die Erfahrung, ein Körper zu sein anstelle einen zu haben, ermöglicht den Dialog zwischen allen Schichten des pulsierenden Geschehens und ihren emotionalen Ausdrucksformen.

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Ablauf und Ziele

Die erste Sitzung eines körpertherapeutischen Prozesses dient der Anamnese und Analyse der psycho – physischen Spannungsmuster.
Die Beschreibung der Symptomatik und Signale des Körpers in Verbindung mit den Situationen im täglichen Leben, in denen diese besonders laut werden, steht dabei im Mittelpunkt.
Die Signale des Körpers sind so vielfältig wie die Menschen, die kommen. Sie reichen von
– Unruhe- oder Angstzuständen zu
– Zähneknirschen,
– Erschöpfungszuständen,
– Schlaflosigkeit,
– Magendruck und/oder Verdauungsbeschwerden,
– Druck und Engegefühle bis hin zu Herzstechen
– Gelenkschmerzen,
– häufige Entzündungen in Bereichen,
– Angst- und Denkblockaden,
– Verspannungen
– chronischen Schmerzen
– Menstrustionsbeschwerden
– depressiven Stimmungen über
– ………………

Diese Liste liese sich endlos fortsetzen und bietet nur einige Bespiele.
Ein körpertherapeutischer Prozess ersetzt keine medizinische Behandlung – kann jedoch jede wirksam unterstützen.

Dafür ist die erste Sitzung bereits ein Schritt, denn eine kleine Veränderung macht oft bereits einen großen Unterschied.
Sobald mit der Beschreibung und Analyse der psycho-physischen Spannungsmuster ein gemeinsames Ziel für den Prozess im Gespräch herausgearbeitet wurde, macht die Klientin/der Klient bereits einen Schritt darin, diese Spannungsmuster durch Berührung und gezieltes lenken der Aufmerksamkeit auf sie präziser wahrnehmen zu können. -> Methodik der Körpertherapie nach Grinberg

Wenn wir uns nach dieser ersten Sitzung entschieden haben, gemeinsam an der Verwirklichung des Zieles arbeiten zu können, erarbeite ich bis zur nächsten Sitzung eine individuelle Strategie, die immer wieder an die aktuellen Veränderungen angepasst wird, die jeweils am Anfang der folgenden Sitzungen besprochen und beschrieben werden.

Wieviele Sitzungen nötig sind, hängt von dem Ziel ab.
Grundsätzlich läßt sich sagen, dass nach 4 Sitzungen bereits eine deutliche Veränderung der Symptome oder auch der Situationen im Alltag spürbar geworden ist.

Die Ziele sind allgemein formuliert Symptomfreiheit und neue Bewegungsfreiheit – diese wird spürbar im Körper, im Fühlen, Denken und Handeln.
Unabhängig vom konkreten Ziel gibt es allerhand „Nebenwirkungen“:
– ein gesteigertes Körper- und Selbstbewußtsein
– gesteigerte Konzentrationsfähigkeit auf Ziele im Alltag und Leben
– bessere Regenerationsfähigkeit auch bei anderen Verletzungen nach einem Prozess
– kreativer Zugang und flexibler Umgang mit Herausforderungen
– Leichtigkeit und Wohlbefinden
– mehr Energie

Das Bewußtsein für und die Kontrolle über die eigenen Spannungsmuster erlaubt uns zu entscheiden, wie wir heute mit Situationen umgehen wollen; sei es eine Verletzung, ein Ärgernis oder eine andere Herausforderung.
Das gibt uns die Möglichkeit, mit so viel Kraft wie nötig und so wenig wie möglich unsere Ziele zu erreichen; von der Genesung bis zur Dokotorarbeit.
So wird aus dem, was uns oder mit uns zu passieren scheint, etwas, das wir mitgestalten.