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Der Körper NEUE ZUORDNUNG- Coaching NEUE ZUORDNUNG- Körpertherapie

aufrechter Stand

Vom Kriechen zum Gehen

Anfangs liegt das Zentrum der Schwerkraft im Kopf. Der äußerst bewegliche Mund zieht den Körper vorwärts. Das Kriechen basiert auf Schwimmbewegungen und der Fähigkeit, die Wirbelsäule mit Hilfe der Gliedmaßen zu verlängern und den Nacken zu beugen. Es ist bereits ein Balanceakt in der Form der Reptilien und gleichzeitig das Grundmuster des Gehens: sich von der Oberfläche abstoßen- ausgreifen- sich wieder zu ihr hinziehen- die neue Oberfläche einnehmen- sich wieder wegstoßen. Diese äußere Fortbewegung spiegelt den inneren Bewegungsfluß in Expansion und Kontraktion, Streckung und Sammlung, nur das sie eine willkürliche Bewegung ist.
Im Krabbeln erweitern sich die Bewegungsmöglichkeiten des Hüftgelenkes und die Geschicklichkeit, Brust- und Bauchraum bewegen zu können. Während Kriechen im Wesentlichen eine Aktivität ist, die auf freier innerer Beweglichkeit beruht, ist Krabbeln der bewußte Gebrauch der Skelettmuskulatur.
Krabbeln ist die Über- Kreuz- Bewegung der Säugetiere.

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Körper-Signale NEUE ZUORDNUNG- Coaching

Körper – Signale ?

Der Körper ist kontinuierlich mit der Verarbeitung von Signalen beschäftigt.
Selbst im Schlaf findet im Körper ein kontinuierlicher Informationsfluß statt.
Der Körper ist Sensor und Sender zugleich.
Das somatosensorische System des Körpers ermöglicht über ein vielfältiges Netzwerk an Sinnen und Nervenbahnen die Verarbeitung eingehender Reize, über die wir ein gewisses Spektrum der Welt um uns her und uns selbst in ihr wahrnehmen können.
Wir sehen ein gewisses Spektrum an Licht und Farben, wir hören gewisse Frequenzen, schmecken, spüren Hitze, Kälte, Schmerz, zarte Berührung und nehmen Druck wahr.Darüber hinaus geben unsere Sinne uns Aufschluß über uns selbst im Raum durch den Gleichgewichtssinn und viele Körpersinne, die die Eigenwahrnehmung  (Propriozeption) und die der inneren Organe ermöglichen.
Diese Eigenwahrnehmung des ICH BIN wird zusätzlich geformt aus Erfahrungen der Vergangenheit, die wir als Überzeugungen in uns halten. Dieses Halten erzeugt ein gewisses Spannungsmuster im Körper : unsere Haltung.

Das motorische System des Körpers ermöglicht uns, auf die Reize zu reagieren und selber Signale zu senden. Wir stehen im Austausch mit der Welt.
Die Signale, die wir senden, werden auch geformt von der Haltung, die wir eingenommen haben.

In der Kommunikation zwischen Menschen beispielsweise ist nur ein kleiner Anteil dessen, WAS gesagt wird, wirklich maßgeblich für den Informationsaustausch und viel entscheidender ist zumeist das WIE.
Unser Körper spricht immer, auch wenn wir nichts sagen.

Nur wie gehen wir damit um, wenn die Signale des Körpers unangenehme Symptome, Verspannungen und Schmerzen sind?
Und wie mit dem Druck, den wir uns oftmals mit Ängsten machen?
Körpertherapie ist ein Weg und die Aufmerksamkeit der Schlüssel.

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Körpertherapie NEUE ZUORDNUNG- Coaching NEUE ZUORDNUNG- Körpertherapie

Ablauf und Ziele

Die erste Sitzung eines körpertherapeutischen Prozesses dient der Anamnese und Analyse der psycho – physischen Spannungsmuster.
Die Beschreibung der Symptomatik und Signale des Körpers in Verbindung mit den Situationen im täglichen Leben, in denen diese besonders laut werden, steht dabei im Mittelpunkt.
Die Signale des Körpers sind so vielfältig wie die Menschen, die kommen. Sie reichen von
– Unruhe- oder Angstzuständen zu
– Zähneknirschen,
– Erschöpfungszuständen,
– Schlaflosigkeit,
– Magendruck und/oder Verdauungsbeschwerden,
– Druck und Engegefühle bis hin zu Herzstechen
– Gelenkschmerzen,
– häufige Entzündungen in Bereichen,
– Angst- und Denkblockaden,
– Verspannungen
– chronischen Schmerzen
– Menstrustionsbeschwerden
– depressiven Stimmungen über
– ………………

Diese Liste liese sich endlos fortsetzen und bietet nur einige Bespiele.
Ein körpertherapeutischer Prozess ersetzt keine medizinische Behandlung – kann jedoch jede wirksam unterstützen.

Dafür ist die erste Sitzung bereits ein Schritt, denn eine kleine Veränderung macht oft bereits einen großen Unterschied.
Sobald mit der Beschreibung und Analyse der psycho-physischen Spannungsmuster ein gemeinsames Ziel für den Prozess im Gespräch herausgearbeitet wurde, macht die Klientin/der Klient bereits einen Schritt darin, diese Spannungsmuster durch Berührung und gezieltes lenken der Aufmerksamkeit auf sie präziser wahrnehmen zu können. -> Methodik der Körpertherapie nach Grinberg

Wenn wir uns nach dieser ersten Sitzung entschieden haben, gemeinsam an der Verwirklichung des Zieles arbeiten zu können, erarbeite ich bis zur nächsten Sitzung eine individuelle Strategie, die immer wieder an die aktuellen Veränderungen angepasst wird, die jeweils am Anfang der folgenden Sitzungen besprochen und beschrieben werden.

Wieviele Sitzungen nötig sind, hängt von dem Ziel ab.
Grundsätzlich läßt sich sagen, dass nach 4 Sitzungen bereits eine deutliche Veränderung der Symptome oder auch der Situationen im Alltag spürbar geworden ist.

Die Ziele sind allgemein formuliert Symptomfreiheit und neue Bewegungsfreiheit – diese wird spürbar im Körper, im Fühlen, Denken und Handeln.
Unabhängig vom konkreten Ziel gibt es allerhand „Nebenwirkungen“:
– ein gesteigertes Körper- und Selbstbewußtsein
– gesteigerte Konzentrationsfähigkeit auf Ziele im Alltag und Leben
– bessere Regenerationsfähigkeit auch bei anderen Verletzungen nach einem Prozess
– kreativer Zugang und flexibler Umgang mit Herausforderungen
– Leichtigkeit und Wohlbefinden
– mehr Energie

Das Bewußtsein für und die Kontrolle über die eigenen Spannungsmuster erlaubt uns zu entscheiden, wie wir heute mit Situationen umgehen wollen; sei es eine Verletzung, ein Ärgernis oder eine andere Herausforderung.
Das gibt uns die Möglichkeit, mit so viel Kraft wie nötig und so wenig wie möglich unsere Ziele zu erreichen; von der Genesung bis zur Dokotorarbeit.
So wird aus dem, was uns oder mit uns zu passieren scheint, etwas, das wir mitgestalten.